Wenn nicht jetzt, wann dann?

Die „Renaissance der Regionalität“ als Chance für die Oststeiermark.

REGION ZUM LEBEN

„Die Oststeiermark ist eine der dynamischsten, aber auch schönsten und lebenswertesten Regionen in Österreich. Leistbares Wohnen, ein umfassendes Jobangebot, abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten sowie eine intakte Natur und das freundschaftliche Miteinander sind nur einige Gründe, warum es sich in der Oststeiermark zu leben lohnt“, so LAbg. Hubert Lang, Vorsitzender der Regionalentwicklung Oststeiermark.

UNSERE POSITIVE ENTWICKLUNG:
Wachsende, unternehmerfreundliche Region

Die Oststeiermark mit den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld und Weiz ist eine aufstrebende Region in jeder Hinsicht. Wurde der Oststeiermark eine stetige Abwärtsentwicklung der Bevölkerung prognostiziert, so ist das Gegenteil eigetreten. Mit derzeit 181.375 Einwohnern liegt die Oststeiermark um ca. + 10.000 mehr an Einwohnern als prognostiziert (ÖROK, 2001 bis 2020).  Als „junge“, dynamische Region weist die Oststeiermark eine in der Steiermark überdurchschnittliche Gründungsrate von 5,9% je 1.000 Einwohner auf (WKO-Statistik). Es werden kontinuierlich mehr Unternehmen gegründet. Im Jahr 2018 konnten bereits 1.070 Neugründungen pro Jahr verzeichnet werden. Außerdem hat die Oststeiermark hinter dem Steirischen Zentralraum die meisten Ausbildungsbetriebe (860 Betriebe) und Lehrlinge (2.636) (Quellen: WIBIS Bezirksprofile, 2019 und WKO Steiermark, Bezirks-Lehrlings- und Lehrbetriebsstatistik, 2019). Die aktuelle Corona – Krise wird diese äußerst positive Entwicklung in den nächsten Jahren voraussichtlich abschwächen.

VIELFALT MACHT DIE OSTSEIERMARK ATTRAKTIV

Nicht nur als Wohn- und Lebensraum genießt die Oststeiermark hohe Beliebtheit. Mit 5.244 Arbeitgeberbetrieben (davon ca. 30% Industrie) hat die Oststeiermark in vielen Sparten und Bereichen hohe wirtschaftliche Kompetenz. Zahlreiche innovative Leitbetriebe der Region haben nationale und internationale Bedeutung. In der Lebensmittelproduktion hat die Oststeiermark eine bemerkenswerte Produktionsleistung, insbesondere auch im Bereich der Spezialkulturen. Einerseits werden jährlich ca. 80% der österreichischen Äpfel in der Oststeiermark geerntet. Andererseits entstehen wie z.B. mit der Frutura Thermal-Gemüsewelt als eine der innovativsten Fruchtgemüseproduktionen Europas sukzessive neue trendige Lebensmittelproduktionsformen in der Oststeiermark. Die Oststeiermark ist somit aufgrund der klimatischen und topografischen Voraussetzungen ein „Nährboden“ für innovative und nachfrageorientierte Lebensmittelproduktion. In Krisenzeiten wie Corona ist dies von wesentlicher Bedeutung.

Touristisch gesehen bietet die Oststeiermark eine enorme Vielfalt: Von den bewirtschafteten Almen, über Naturparke bis hin zu den international bekannten Thermen sowie herausragenden touristischen Einrichtungen und einer wachsenden Hotel- und Freizeitwirtschaft mit top Preis-Leistungsverhältnis.

FRANZ KNEISSL als neuer Geschäftsführer: Aus der Region – für die Region

Geboren in Hartberg und aufgewachsen in Löffelbach (Hartberg-Umgebung), wohnt er seit über 20 Jahren mit seiner Familie in Burgau. Seit 04. Mai 2020 ist DI Franz Kneißl als neuer Geschäftsführer für die Regionalentwicklung Oststeiermark tätig. Als Gesellschafter eines Beratungsunternehmens war er österreichweit tätig, insbesondere aber auch für die regionale Entwicklung ausgewählter steirischer Regionen wie dem Naturpark Almenland. Als Wirtschaftskoordinator der Stadtgemeinde Hartberg hatte u.a. auch die Projektleitung für das städtische Einkaufszentrum HATRIC sowie die Geschäftsführungen der Stadtwerke Hartberg Hallen GmbH und der HERZ Freizeitbetriebe inne. Bei der Schirnhofer Familien Holding war er für das Marketing, das Projektmanagement, den Einkauf und als Prokurist für den Verwaltungsbereich zuständig. Bei der Fa. Frutura Obst & Gemüse Kompetenzzentrum GmbH leitete er das Projektmanagement und Marketing und war für die Vertriebs- und Vermarktungsprogramme verantwortlich. Als Prokurist und Gesellschafter der ICH PLUS GmbH baute er einen österreichweiten online-Handel für frisches Obst & Gemüse mit 5 weiteren Gesellschaftern auf.

Franz Kneißl: „Ich bedanke mich für das Vertrauen der Regionalversammlung, dass ich diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen darf. Ich werde mit dem erfahrenen REO-Team alles daransetzen, die Erwartungen zu erfüllen.“
Die Region Oststeiermark hat ein großes Potenzial für eine erfolgreiche Weiterentwicklung. „Wir brauchen die Globalisierung, aber insbesondere die Regionalität“, so Kneißl. Die Positionierung als Region zum Leben, Wirtschaften und Genießen ist top und entspricht sämtlichen Trendentwicklungen.
Die Wichtigkeit der regionalen Strukturen kommentiert Kneißl folgend: „Die Corona – Krise hat gezeigt, welch große Bedeutung die Regionalität zukünftig hat. Diese große Chance werden wir nutzen. Wenn nicht jetzt, wann dann. Die Region und die regionalen Strukturen sind jetzt wichtiger denn je.“ Demnach gilt es, die Kräfte zu bündeln, Schwerpunkte in der regionalen Entwicklungsarbeit zu setzen, die gezielte Investitionen, und innovative neue Angebote in der Region auslösen.

 

GLOBALISERING, KLIMAWANDEL, UMWELTSCHUTZ UND DIGITALISIERUNG IM FOKUS:
Herausforderungen sind Potenziale für die Region

Laut vielen Experten liegen die zukünftigen Risiken neben Gesundheits- und Wirtschaftskrisen (wie aktuell) eindeutig im Klimawandel und der steigenden Weltbevölkerung und der damit ausgelösten Völkerwanderung sowie in der Weiterführung der Massenproduktion mit hohem Ressourceneinsatz. Auch die Digitalisierung und die rasch voranschreitende digitale Transformation der Unternehmen machen vor Regionen wie der Oststeiermark nicht Halt. Die Oststeiermark nimmt diese Herausforderungen an und wird bestmöglich nutzen.
Die beiden folgend dargestellten übergeordneten globalen Entwicklungen stellen dabei die „geistige Klammer“ der zentralen Inhalte der regionalen Entwicklungsarbeit dar. Ausschlagend dafür ist auch ein Wertwandel in der Gesellschaft, der sich durch die Corona-Krise verstärkt hat: Demnach spielen Nachhaltigkeit in allen Bereichen, Konsumänderungen, zukünftige Lebensbedingungen, Gesundheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Arbeits- und Wohnbedingungen, Ausbildungen etc. vermehrt eine Rolle.

Konkret setzt die Regionalentwicklung Oststeiermark in Kooperation mit den regionalen Strukturen und Initiativen nach einem regionalen Entwicklungsplan (Masterplan), der die o.a. Herausforderungen „Umweltorientierung“ und „Digitalisierung u. digitale Transformation“ als Basis haben wird, gezielte Schwerpunkte und in weiterer Folge Leitprojekte um: Radregion-Entwicklung, regionale Mobilität (SAM mobil), Wirtschaftsstandort-Entwicklung, Akzente für digitale Vernetzung, d2c – Vetriebsformen (OststeierMARKT), Breitbandinitiativen (Umsetzung des entwickelten Masterplans), Forcierung der innovativen u. ressourcenschonenden Lebensmittelproduktion, regionale Innovationsprojekte etc.
Diese fokussierte Entwicklungsarbeit soll einen wesentlichen Beitrag zur Positionierung der Region Oststeiermark als „REGION ZUM LEBEN, WIRTSCHAFTEN UND GENIESSEN“ leisten.

„Dort wo viele Urlaub machen, können wir leben, arbeiten und die Freizeit genießen. Es ist unser Ziel unsere Region als attraktivste, lebenswerteste und liebenswerteste Region zu positionieren“, so LAbg. Hubert Lang, Vorsitzender der Region Oststeiermark