Breitband Masterplan Hartberg-Fürstenfeld

Gegenwärtig hat nur ein geringer Prozentsatz der steirischen Bevölkerung die Möglichkeit, einen ultraschnellen Internetzugang von mindestens 100 Mbit/s zu nutzen. Dies setzt optimale Infrastrukturbedingungen voraus, die derzeit fast ausschließlich in Ballungszentren gegeben sind. Um auch die Oststeiermark zukunftsfit zu machen, ist ein Ausbau der Breitbandinfrastruktur unbedingt notwendig. Eine Geschwindigkeit von mindestens 100 Mbit/s kann derzeit nur von einigen zukunftssicheren Technologien erreicht werden. Das sind Glasfaserlösungen wie zum Beispiel Fibre-to-the-Home (FTTH).

Breitband ist ein bedeutender Faktor für die Ansiedelung von Betrieben und Familien. Eine gute Versorgung schafft und sichert Arbeitsplätze, steigert die Ertragskraft und die Attraktivität der gesamten Oststeiermark.

Um den Ausbau der wichtigen Breitbandinfrastruktur voranzubringen, erstellt die Regionalentwicklung Oststeiermark einen Breitbandmasterplan für den Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Ziel des Masterplans ist es, den Gemeinden und Detailplanern ein Werkzeug in die Hand zu geben, das die Anforderungen für den Glasfaseranschluss aller Gebäude und Wohneinheiten einer Gemeinde liefert (FTTH):

  • Erfassung und Aktualisierung aller Gebäudepunkte jeder Gemeinde
  • Welche Leerverrohrung ist notwendig um alle Gebäude mit Glasfasern zu versorgen? (Mitverlegung bei Grabungsarbeiten)
  • Grobkostenübersicht für den Anschluss von einzelnen Gebäuden, Siedlungen, Gewerbegebieten
  • Wo werden am kostengünstigsten die Glasfaserverteiler aufgestellt
  • Wo sind kostengünstig die Verbindungen zum nationalen/internationalen Netz herzustellen (Netzübergabe)

Der Breitbandmasterplan für den Bezirk Weiz wurde bereits von den Gemeinden beauftragt und erstellt.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms IWB/EFRE 2014-2020 (Investitionen in Wachstum und Beschäftigung) mit Mitteln der Europäischen Union und Mitteln des Regionalressorts des Landes Steiermark gefördert und mit Regionsmitteln der Oststeiermark kofinanziert. Nähere Informationen zum Förderprogramm siehe auch https://www.efre.gv.at/