Workshop mit jungen Frauen in Metall & Technik Betrieben bei der Firma Binder+Co AG

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Am Dienstag, den 11.11.2025 fand bei der Binder+Co AG ein Workshop speziell für junge Frauen der PTS Gleisdorf statt. Dieser gab ihnen einen ersten Einblick in die Arbeitswelt von Metall- und Technikberufen. Die 9 Teilnehmerinnen wurden bei ihrer Ankunft von Patrick Gürentz, dem Lehrlingsausbilder von Binder+Co herzlich empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung des Unternehmens führte der Gastgeber die Gruppe direkt in die moderne Lehrwerkstatt. Diese speziell für die Ausbildung konzipierte Werkstatt bot den Teilnehmerinnen eine ideal Umgebung, um erste praktische Erfahrungen zu sammeln und sich mit den Arbeitsabläufen in der Metalltechnik vertraut zu machen.

Anfertigung eines Werkstücks in der Lehrwerkstatt

Um den Teilnehmerinnen einen möglichst realistischen Einblick in die Metalltechnik zu bieten, hatte Herr Gürentz ein abwechslungsreiches Praxisprojekt vorbereitet: die Herstellung einer Handyhalterung aus Aluminium.

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Praktischer Teil des Workshops

Zu Beginn erläuterte Patrick Gürentz in einem kurzen theoretischen Teil die einzelnen Arbeitsschritte des Projekts. Danach bildeten die Mädchen Kleingruppen, um direkt mit dem praktischen Arbeiten zu starten. Unterstütz wurden sie dabei vom Lehrlingsausbilder sowie vier Lehrlingen im ersten Lehrjahr der Binder+Co AG. Jede Teilnehmerin konnte dabei alle Schritte selbständig ausprobieren. Die Arbeitsatmosphäre war sowohl konzentriert als auch motivierend. Der Ausbilder und die Lehrlinge begleiteten die Gruppen bei Bedarf, gaben wertvolle Hinweise und erklärten die technische Funktionsweise der eingesetzten Werkzeuge und Maschinen. Besonders beeindruckend war die Genauigkeit und Sorgfalt, die für die Herstellung des Werkstücks notwendig waren.

Nach rund zwei Stunden konzentrierter Arbeit hielten die jungen Frauen ihre fertiggestellten Handyhalterungen stolz in den Händen. Die Begeisterung über das selbst gefertigte Werkstück war klar erkennbar – viele von ihnen betonten, wie überrascht und stolz sie seien, ein so hochwertig wirkendes Produkt eigenständig herstellen zu können.

Die Arbeitsschritte:

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Abschluss und Reflexion

Nach einer kurzen Pause, in der die Teilnehmerinnen ihre Eindrücke Revue passieren lassen und neue
Energie tanken konnten, folgte der nächste Programmpunkt: eine Betriebsführung durch die
Binder+Co AG.
Für diesen Teil des Workshops begrüßte Patrick Nöst, ein erfahrener Mitarbeiter des Unternehmens,
die Gruppe. Ein einführender Film vermittelte zunächst spannende Hintergrundinformationen über
die Geschichte und Entwicklung der Binder+Co AG sowie deren Spezialisierung im Maschinenbau und
bei industriellen Lösungen. Im Anschluss führte Herr Nöst die jungen Frauen durch die verschiedenen Produktionsbereiche.
Dabei erhielten sie einen exklusiven Blick hinter die Kulissen und konnten die Abläufe der Fertigung
aus nächster Nähe miterleben. Besonders beeindruckend waren die Vielfalt der produzierten
Maschinen und die hohe Präzision, mit der diese hergestellt werden.
Während des Rundgangs nahmen sich sowohl Herr Nöst als auch Herr Gürentz viel Zeit, um die
Fragen der Teilnehmerinnen zu beantworten. Sie erklärten anschaulich, welche technischen
Fähigkeiten in den einzelnen Arbeitsbereichen gefragt sind. So bekamen die Mädchen einen
umfassenden Eindruck davon, wie abwechslungsreich und zukunftsorientiert Berufe im Metall- und
Techniksektor sein können.

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Reflexion zum Workshop
Der Workshop bot den Teilnehmerinnen eine wertvolle Gelegenheit, die Metalltechnik aus einem
neuen Blickwinkel kennenzulernen. Für viele war es das erste Mal, selbst an Maschinen zu arbeiten
und ein eigenes Werkstück zu fertigen. Dabei wurde deutlich, wie zentral Geduld, Genauigkeit und
technisches Verständnis in der Metallbearbeitung sind. Dank der engagierten Unterstützung des
Lehrlingsausbilders und der Lehrlinge konnten sich die Mädchen gut auf die Aufgaben einlassen und
Schritt für Schritt neue Fähigkeiten erlernen.
Ein besonderes Highlight war zweifellos die Herstellung der eigenen Handyhalterung. Diese
praktische Erfahrung machte sichtbar, dass sie mit ihrem Einsatz etwas Funktionales und Greifbares
schaffen können. Es war schön zu beobachten, wie die Teilnehmerinnen daraufhin Selbstvertrauen
und Stolz entwickelten.
Die anschließende Betriebsführung rundete den Tag ideal ab. Sie bot nicht nur spannende Einblicke
in moderne Fertigungsprozesse, sondern auch in die Struktur, Arbeitsweise und Geschichte eines
innovativen Unternehmens. Viele der jungen Frauen äußerten, dass sie überrascht waren, wie
vielfältig und spannend Tätigkeiten in der Metall- und Technikbranche sein können.
Insgesamt hat der Workshop dazu beigetragen, Hemmschwellen gegenüber technischen Berufen
abzubauen und neues Interesse für eine mögliche berufliche Zukunft in diesem Bereich zu wecken. Er
verdeutlichte eindrucksvoll, dass Berufe in Metall und Technik keineswegs Männern vorbehalten
sind, sondern für Frauen ebenso attraktive und erfüllende Perspektiven bieten.

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